Merkmale

Vorwort

Acts 29 ist eine Familie von Gemeinden, die weitere Gemeinden gründen möchten und in der Tradition der historischen, evangelikalen Konfessionen steht. Während wir glauben, dass es von entscheidender Bedeutung ist, dass die Leiter der einzelnen Gemeinden vorgeben, wie sie zu bestimmten Lehrmeinungen stehen, halten wir uns gemeinsam an die folgenden fünf theologisch begründeten Kernwerte:

Außerdem halten wir uns an Die Lausanner Verpflichtung.

Wir sind begeistert von der zentralen Bedeutung des Evangeliums.

Wir glauben, dass das Evangelium die gute Nachricht von dem ist, was Gott durch das sündlose Leben, den Opfertod und die leibliche Auferstehung seines Sohnes, unseres Erretters, Jesus Christus, für Sünder gnädig vollbracht hat, nämlich unsere Vergebung von Sünden und vollständige Rechtfertigung vor Gott; Dieses Evangelium ist auch die Grundlage für unser Vertrauen in den endgültigen Triumph des Reiches Gottes und die Vollendung seines Vorsatzes für die ganze Schöpfung in dem neuen Himmel der neuen Erde.

Dieses Evangelium hat seinen Mittelpunkt in Christus, ist die Grundlage für das Leben der Kirche und unsere einzige Hoffnung auf ewiges Leben; Dieses Evangelium wird nicht verkündet, wenn der stellvertretende Tod Christi und die leibliche Auferstehung nicht im Mittelpunkt unserer Botschaft stehen.

Dieses Evangelium ist nicht nur das Mittel, durch das Menschen gerettet werden, sondern auch die Wahrheit und Kraft, durch die Menschen geheiligt werden; es ist die Wahrheit des Evangeliums, die uns befähigt, aufrichtig und mit Freude zu tun, was Gott gefällt, und in fortschreitender Übereinstimmung in das Bild Christi verändert zu werden.

Die in dieser Evangeliumsbotschaft angebotene Erlösung wird allein durch die Gnade, allein durch den Glauben, allein in Christus empfangen; kein Ritual, keine erbrachte Leistung oder irgendeine andere Aktivität des Menschen ist erforderlich, um gerettet zu werden.

(Markus 1:1; Lukas 24:46-47; Johannes 3:16-18; Römer 1:16-17; Römer 1:18-25; 1. Korinther 1:18-25; 2:2; 15:1-4; 2. Korinther 4:1-6; 9:13; Galater 1:6-9; Epheser 1:7-10; Kolosser 1: 19-20; 2. Timotheus 1:8-14; 2. Petrus 3: 11-13 Jude 3-4; Offenbarung 21:1-22:21)

Wir bekräftigen begeistert die Souveränität der Gnade Gottes bei der Errettung von Sündern.

Wir bekräftigen, dass Gott uns vor Grundlegung der Welt in Christus erwählt hat, nicht auf der Grundlage des vorhergesehenen Glaubens, sondern bedingungslos nach seinem souveränen Wohlgefallen und Willen.

Wir glauben, dass Gott durch das Wirken des Heiligen Geistes die Auserwählten zum Glauben an seinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, ziehen wird, indem er ihren hartnäckigen Widerstand gegen das Evangelium gnädig und wirksam überwindet, damit sie ganz gewiss und bereitwillig glauben.

Wir glauben auch, dass diese, die Auserwählten Gottes, die Er dem Sohn gegeben hat, im Glauben und gottesfürchtigen Verhalten ausharren und aus Gnade und durch den Glauben in ihrer Errettung sicher gehalten werden.

Wir glauben, dass Gottes Souveränität bei der Errettung weder die Verantwortung des Menschen an Christus zu glauben verringert, noch die Notwendigkeit und Kraft des Gebets und der Evangelisation in ihrer Bedeutung schmälert, sondern diese vielmehr als verordnete Mittel eingesetzt und festgeschrieben sind, durch die Gott Seine Ziele erreicht.

(Johannes 1:12-13; 6:37-44; 10:25-30; Apostelgeschichte 13:48; 16:30-31 ; Römer 3:1-4:25; 8:1-17 ,31-39; 9:1-23; 10:8-10; Epheser 1:4-5; 2:8-10; Philipper 2:12-13; Titus 3:3-7; 1. Johannes 1:7,9)

Wir erkennen die Notwendigkeit der bevollmächtigten Gegenwart des Heiligen Geistes für das Leben und den Dienst an.

Der Heilige Geist ist vollkommen Gott, gleich dem Vater und dem Sohn, dessen primärer Dienst darin besteht, den Herrn Jesus Christus zu verherrlichen; er überführt auch die Ungläubigen von ihrer Not nach Christus und verleiht geistliches Leben durch die Wiedergeburt (die Wiedergeburt).

Der Geist wohnt beständig in allen, die zum Glauben an Christus gebracht werden. Er heiligt, bevollmächtigt und führt sie liebevoll, damit sie im Gehorsam gegenüber der unfehlbaren Schrift leben können.

Das Vorbild für unser Vertrauen auf den Geist und unsere Erfahrung seiner innewohnenden und ermächtigenden Gegenwart ist der Herr Jesus Christus selbst, der vom Geist erfüllt und völlig von seiner Kraft abhängig war, um Wunder zu wirken, das Reich Gottes zu predigen und jegliche Art seines irdischen Dienstes zu verrichten.

Der Heilige Geist, der Christus in gleicher Weise bewohnt und bevollmächtigt hat, wohnt und bevollmächtigt uns durch die geistes Gaben, die er für das Werk des Dienstes und den Aufbau des Leibes Christi geschenkt hat. Obwohl es in unserem Netzwerk unterschiedliche Auffassungen über die Natur und Funktion dieser Gaben gibt, erkennen wir alle an, dass sie göttliche Vorkehrungen sind, die für geistliches Wachstum und effektiven Dienst von zentraler Bedeutung sind und sehnsüchtig gewünscht, treu entwickelt und nach biblischen Richtlinien liebevoll ausgeübt werden müssen.

(Matthäus 3:11; 12:28; Lukas 4:1, 14; 5:17; 10:21; Johannes 1:12-13; 3:1-15, 34; 14:12; 15:26-27; 16:7-15; Apostelgeschichte 2:14-21; 4:29-30; 10:38; Römer 8:9; 12:3-8; 1. Korinther 12:7-13; 12:28-31; 14:1-33; 2. Korinther 1:21-22; Galater 3:1-5; Epheser 1:13-14; 5:18)

Wir bekennen uns ausdrücklich zur geistlichen und moralischen Gleichwertigkeit von Mann und Frau, sowei der verantwortungsbewussten, dienenden Leiterschaft des Manes sowohl zu Hause als auch in der Kirche.

Sowohl Männer als auch Frauen sind gemeinsam nach dem Ebenbild Gottes geschaffen und daher vor Gott gleich, als Persönlichkeit besitzen sie dieselbe moralische Würde und denselben Wert und haben durch den Glauben an Christus den gleichen Zugang zu Gott. Männer und Frauen sind gemeinsam die Empfänger geistlicher Gaben, die sie für den Dienst in der örtlichen Kirche und darüber hinaus befähigen. Deshalb sollen Frauen ermutigt, ausgerüstet und befähigt werden, ihre Gaben im Dienst am Leib Christi und in der Lehre in einer Weise einzusetzen, die mit dem Wort Gottes übereinstimmt.

Sowohl Ehemänner und Ehefrauen sind vor Gott für die geistliche Versorgung und die Entwicklung in ihrem Haus verantwortlich, aber Gott hat dem Mann die Hauptverantwortung übertragen, seine Frau und seine Familie in Übereinstimmung mit der von Jesus Christus geprägten dienenden Leitung und aufopfernden Liebe zu führen. Dieses Prinzip der männlichen Führungsrolle sollte nicht mit einer herrschsüchtigen Kontrolle verwechselt werden und auch nicht diesen Anschein erwecken. Vielmehr soll es die liebevolle, zärtliche und aufbauende Fürsorge eines gottesfürchtigen Mannes sein, der selbst unter der gütigen und sanften Autorität von Jesus Christus steht.

Die Ältesten/Pastoren jeder Ortsgemeinde haben unter der Leitung Jesu Christi die Vollmacht erhalten, die Gemeinde zu führen und das Wort Gottes in der gemeinsamen Versammlung zu lehren/zu verkündigen, um den Leib zu erbauen. Das Amt des Ältesten/Pastors ist auf Männer beschränkt.

( Genesis 1:26-27; 2:18; Apostelgeschichte 18:24-26; 1. Korinther 11:2-16; Galater 3:28; Epheser 5:22-33; Kolosser 3:18-19; 1. Timotheus 2:11-15; 3:1-7; Titus 2:3-5; 1. Petrus 3:1-7)

Wir bekennen uns zu einem missionarischen Verständnis der Ortsgemeinde und ihrer Rolle als wichtigstes Mittel, mit dem Gott sein Reich auf Erden errichten will.

Die Kirche hat einen klaren biblischen Auftrag, über ihre eigene Gemeinschaft hinaus auf die Nachbarschaft, den Staat und die Welt als Ganzes zu schauen; Mission ist daher kein optionales Programm in der Kirche, sondern ein wesentliches Element der Identität der Kirche.

Wir sind berufen, Christus durch das Evangelium bekannt zu machen und durch die Kraft des Heiligen Geistes seine Herrschaft in allen Dimensionen des Lebens zur Geltung zu bringen.

Wir erfüllen diesen Auftrag in erster Linie durch die Gründung von Gemeinden, die Gemeinden gründen, und durch die Ausbildung ihrer Leiter. Unser Ziel ist es, dass Jesus Christus durch den Dienst der Kirchen, die wir mit Gottes Hilfe in der ganzen Welt gründen, in jedem Menschen stärker zur Entfaltung kommt.

Wir glauben auch, dass wir dafür verantwortlich sind, uns weder vor unserer Kultur zurückzuziehen noch uns ihr anzupassen, sondern ihr in Demut, durch den Geist und die Wahrheit des Evangeliums mutig zu begegnen, indem wir ihre Veränderung und Unterordnung unter die Herrschaft Christi anstreben.

( Jesaja 52:7; Matthäus 10:5-25; 28:18-20; Lukas 4:18-19; 24:46-47; Apostelgeschichte 28:31 ; Römer 10:14-15; 2. Korinther 10:4-5; Galater 2:10; Epheser 3:10; 4:11-16; 2. Timotheus 4:1-5; Hebräer 10:23-25; 1. Petrus 2:4-5 , 9-10)